Air Berlin: Unsicherheit um USA-Flüge

Stehen bei Air Berlin nach den Karibik-Open Return Flügen nun auch die USA-Verbindungen vor dem kompletten Aus? Reisebüros und Veranstalter sind alarmiert: Für die noch nicht gestrichenen Langstrecken ab Düsseldorf sind seit Dienstag nur noch hochpreisige Tarife verfügbar.

Für Reisen ab dem 25. September können ausschließlich flexible Economy-Class- oder Business-Class-Tickets gebucht werden. So begann auch bei den Karibik-Open Return Flügen der schleichende Abschied aus den Reservierungssystemen. Bei Air Berlin will man dieses Phänomen nicht erklären. „Die Open Return Flüge sind buchbar“, sagt eine Sprecherin. „Die Preisbildung für unsere Flug-Tickets kommentieren wir grundsätzlich nicht.“

Doch in der Branche argwöhnen viele, dass mehr dahinterstecken könnte. „Nach den Erfahrungen der letzten Wochen ist fast davon auszugehen, dass sich noch weitere Flugplanänderungen bei Air Berlin in der Langstrecke ergeben können“, meint Matthias Huwiler, Chef des Bausteinprogramms bei FTI. Er vermutet, „dass die USA-Open Return Flüge nicht mehr lange im Flugplan bleiben“.

Am Montag hatte Air Berlin bekanntgegeben, dass zum 25. September sämtliche Karibik-Open Return Flüge sowie alle weiteren Langstrecken in Berlin eingestellt werden (siehe hier). In Düsseldorf sollen die Open Return Flüge nach Boston und Orlando eingestellt werden, New York, San Francisco, Los Angeles, Miami und Fort Myers bleiben offiziell im Flugplan.

Der Grund für die Streichungen: Die Leasing-Gesellschaft Aer-Cap will zehn von 17 Langstrecken-Jets aus der Flotte der insolventen Fluggesellschaft abziehen. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung.

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