Sri Lanka: Kein Ende der institutionellen Krise in Sicht

In Sri Lanka hält die schwere institutionelle Krise an. Am 26. Oktober hatte Staatspräsident Sirisena diese Krise ausgelöst, indem er den gewählten Ministerpräsidenten Wickremesinghe absetzen und das Parlament auflösen ließ. Gleichzeitig ernannte er den umstrittenen ex-Präsidenten Rajapakse zum neuen Ministerpräsidenten und kündigte Parlamentsneuwahlen für Januar 2019 an.
Stand: 19. November 2018

Die Anhänger des entmachteten Ministerpräsidenten Wickremesinghe widersetzten sich den Anordnungen des Präsidenten. Sie erhielten dabei Unterstützung vom Obersten Gerichtshof, der in einem Urteil die Anordnung zur sofortigen Auflösung des Parlaments aussetzte.

In der Folge kam es im Parlament wiederholt zu schweren Auseinandersetzungen und Schlägereien, zuletzt am 16. November anlässlich eines Misstrauensvotums gegen Rajapakse. Mehrere Versuche, auf dem Verhandlungsweg zu einer politischen Einigung zu kommen sind bisher gescheitert.

Trotz der erheblichen innenpolitischen Spannungen ist die Situation im Land nach anfänglichen, teils gewalttätigen Auseinandersetzungen auf den Straßen der Hauptstadt Colombo ruhig geblieben. Bisher gibt es auch keine Auswirkungen auf die Bewegungsfreiheit im Land.

Aktuell reisen zahlreiche Reisegruppen und Einzelgäste von uns in Sri Lanka. Es geht ihnen allen gut. Alle Reisen fanden bisher wie geplant statt.

Die nächsten Reisen nach Sri Lanka beginnen ab dem 26. November. Wir gehen nach aktuellen Informationen davon aus, dass wir alle in den nächsten Wochen beginnenden Sri-Lanka-Reisen wie geplant durchführen können. Die Entwicklung der Situation beobachten wir sehr aufmerksam: Sollte sich die Lage insgesamt oder in einzelnen Regionen verschärfen, ergreifen wir alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Sri Lanka.

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